Meine Visitenkarten sind seit ein paar Wochen bei mir. Davor habe ich lange überlegt, ob ich den langen Weg gehe und eine Veredelung draufpacke — oder ob ich es beim schlichten Druck belasse. Ich habe den langen Weg genommen.
Mein Druck-Dienstleister des Vertrauens hatte einen wunderschönen Farbfächer, bei dem ich mir direkt raussuchte, was mir gefiel.
Zusätzlich war ich vorher auf der Burg Satzvey, auf dem sogenannten Dunkelbunten Markt, wo mir bereits eine Visitenkarte entgegenfiel — mit goldener Heißfolienprägung. Ein Shoutout an Spirit in a Jar, die mich mit ihrer Karte inspiriert hat.
Also machte ich mich ran und legte die Druckdaten für meine eigene Karte an. Nicht erschrecken, wenn man sowas selbst aufsetzt: Was beim Drucker ankommt, sieht für uns erstmal aus wie grelles Magenta. Das liegt daran, dass die Goldprägung keine normale Druckfarbe ist, sondern eine Sonderfarbe — eine eigene Druckplatte, die nicht aus CMYK gemischt wird, sondern separat mit Folie geprägt wird. Magenta ist einfach der Platzhalter, den Sonderfarben in der Druckdatei bekommen, damit die Druckerei sie sauber von den normalen Farben trennen kann. Der Drucker weiß dank korrekter Farbzuordnung genau, was er damit macht.
So kamen die Karten dann bei mir an.
Und ich hatte direkt Spaß daran, ein paar davon zu individualisieren. Eine wurde mit pinken Strasssteinen bedazzled, eine andere bekam eine custom Perlenkette, die durch ein gebohrtes Loch an der Karte befestigt ist.
Und dann gab es noch das NFC-Experiment: Ich habe zwei Visitenkarten zusammengeklebt, dazwischen einen NFC-Chip versteckt (günstig online erhältlich), den Chip mit meiner Website beschrieben — fertig. Man hält die Karte jetzt einfach an ein entsperrtes Smartphone, und automatisch poppt eine Notification mit dem Link zu meiner Website auf.
Jetzt wünsche ich mir noch einen 3D-gedruckten Schlüsselanhänger mit meiner geliebten Vesica-Piscis-Blume. Mal schauen, was daraus wird — mit KI durfte ich zumindest schon mal träumen.
Bleibt gespannt!





